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Beschreibung des Bearbeitungsgebietes Fulda/Diemel
Teilbearbeitungsgebiet Fulda Das Teilbearbeitungsgebiet Fulda ist Bestandteil der Flussgebietseinheit Weser. Es erstreckt sich von der Quelle der Fulda bei Gersfeld in der Rhön und der Quelle der Eder im Rothaargebirge bei Erndtebrück in Nordrhein-Westfalen bis zum Zusammenfluss mit der Werra - dem Entstehen der Weser - bei Hann. Münden. Die maximale West-/Osterstreckung des Fuldaeinzugsgebietes macht etwa 125 km aus; in Süd-/Nordrichtung sind es 120 km. An das Einzugsgebiet der Fulda (insgesamt sind es 6.947 km²) grenzen nach Norden das der Diemel und nach Osten das der Werra an. Beide sind ebenfalls Teilbearbeitungsgebiete der Flussgebietseinheit Weser. Die wichtigsten Nebengewässer der Fulda sind neben der Eder, die Haune und die Schwalm. Das Einzugsgebiet der Fulda zeigt die vielgestaltigen Formen eines Hügel- und Berglandes und weist überwiegend den Charakter einer Mittelgebirgslandschaft auf. Die stark wechselnden Höhenlagen lassen die verschiedenen Landschaftstypen deutlich hervortreten. Die Fulda entspringt in der Rhön an der Südseite der Wasserkuppe in 850 m Höhe. Im Verlauf ihrer 220 km langen Fließstrecke bis zum Zusammenfluss mit der Werra in Hann. Münden überwindet sie einen Höhenunterschied von 730 m. Für den Fulda-Pegel Guntershausen (AEO: 6.366 km²), etwas unterhalb der Mündung der Eder in die Fulda, beträgt der Mittelwasserabfluss MQ=58 m³/s bzw. die Mittelwasserabflussspende Mq=9,1 l/(s o km²). Dies entspricht einer mittleren jährlichen Abflusshöhe von 287 mm/a. Das Einzugsgebiet der Fulda liegt mit 6.190 km² (89 %) zum ganz überwiegenden Teil in Hessen. Der nordrhein-westfälische Anteil am Einzugsgebiet der Eder beträgt 632 km². (9,1 %) Im Oberlauf der Fulda wird lediglich eine 23 km² große Teilfläche der bayerischen sowie ein etwa 3 km² großes Areal der thüringischen Rhön über die Fulda entwässert. Im Unterlauf durchfließt die Fulda zwischen Staufenberg und Hann. Münden niedersächsisches Landesgebiet, mit einer Teileinzugsgebietsfläche von rd. 99 km² (1,4 %). Das hessische Einzugsgebiet gehört zum größten Teil zum Regierungsbezirk Kassel. Es reicht aber auch in die Regierungsbezirke Gießen und Darmstadt. Die Abteilung "Umwelt und Arbeitsschutz" des Regierungspräsidiums Kassel ist federführend bei der Koordinierung der Arbeiten zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in den gesamten Einzugsgebieten von Fulda und Diemel. Diese Einzugsgebiete werden vereinfachend zum "Koordinierungsraum Fulda/Diemel" zusammengefasst.
Teilbearbeitungsgebiet Diemel Die Diemel entspringt im Waldecker Upland südlich von Usseln im Hochsauerlandkreis auf einer Höhe von ca. 680 m ü. NN. Im Verlauf ihrer 105,5 km langen Fließstrecke überwindet sie einen Höhenunterschied von ca. 580 m und mündet in der Ortslage Bad Karlshafen (Hessen) in die Weser. Das Einzugsgebiet der Diemel ist lang gestreckt und es verläuft von Westen beginnend in nordöstlicher Richtung. Die Einzugsgebietsgröße beträgt insgesamt 1760 km². Das wichtigste Nebengewässer - die Twiste hat daran einen Anteil von 448 km². Der Mittelwasserabfluss am Diemel-Pegel Helmarshausen (AEO: 1.755 km²) wird mit MQ= 15,6 m³/s - entsprechend einer Mittelwasserabflussspende von Mq= 8,9 l/(s o km²) - angegeben. Dies entspricht einer mittleren jährlichen Abflusshöhe von 280 mm/a.
Einen Überblick über das Bearbeitungsgebiet finden Sie im Steckbrief Fulda und im Steckbrief Diemel.
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